Wicker

Tor zum Rheingau
Der Stadtteil Wicker gilt als das Tor zum Rheingau und ist seit Jahrhunderten für seinen Wein bekannt. Jedes Jahr kommen am ersten Augustwochenende tausende Besucher zum Wickerer Weinfest, das im schönen Ambiente der alten Gassen des Ortskerns stattfindet. Dort befindet sich auch der Weinprobierstand. In der warmen Jahreszeit gibt es hier an Wochenenden und Feiertagen Wickerer und Flörsheimer Weine zu verkosten.


Weinlese
Darüber hinaus laden in Wicker zahlreiche Straußwirtschaften zum Genuss eines Glases Wein und herzhafter Speisen ein.
Die Wickerer Weinanbauflächen tragen die Namen Mönchsgewann, Stein, Nonnberg und König-Wilhelmsberg. Zu Flörsheim zählen die Lagen Herrnberg und St.-Anna-Kapelle. Die Weinberge gehören zur Großlage Hochheimer Daubhaus und damit zum Weinbaugebiet Rheingau. Ihre Größe beträgt zusammen rund 83 Hektar, hauptsächlich werden Riesling- und Spätburgunder-Reben gepflegt. Die meisten Winzer betreiben den Weinbau als Nebenerwerb, es sind aber auch einige hauptberufliche Winzer vor Ort ansässig. Die Qualität der Weine braucht Vergleiche nicht zu scheuen, wie manche Prämierungen und Auszeichnungen belegen.



Weinlaubengang
Wicker ist Ausgangspunkt für die Rheingauer Riesling-Route und den Rheingauer Riesling-Pfad. Wer mehr speziell über Wicker und seinen Wein erfahren möchte, begibt sich auf den Wickerer Weinweg, einen geführten Spazierweg durch den Stadtteil und seine Weinberge. Zahlreiche Informationstafeln vermitteln viel Interessantes und Wissenswertes über den Ort und seinen Wein.


GoboHa
Wicker hat sich seinen gewachsenen dörflichen Charakter weitgehend erhalten. Nichtsdestotrotz ist der Stadtteil infrastrukturell gut ausgestattet, zwei Kindertagestätten sowie eine Grundschule mit angeschlossener Schulkinderbetreuung sind vor Ort vorhanden. Die Goldbornhalle wird als Sporthalle und für Veranstaltungen genutzt.


Am Rande Wickers gelegen ist der Rhein-Main Deponiepark, eine stillgelegte Hausmülldeponie. Hier wird inzwischen auf ökologische Weise Energie erzeugt, beispielsweise in Biomasse- und Biogaskraftwerken oder mittels Photovoltaikanlagen. Ein beliebtes Ziel für Hobbykletterer ist die Kletteranlage am Biomassekraftwerk.