05.02.2010
Verträge zur Baulandentwicklung unterzeichnet
Der Startschuss zur Entwicklung des Gewerbegebietes West V ist gefallen. Im Rathaus wurden heute die entsprechenden Verträge zwischen der Stadt Flörsheim am Main und der Hessischen Landgesellschaft mbH (HLG) unterzeichnet.
Die HLG wird als Projektentwickler das gesamte Gebiet in mehreren Verfahrensschritten für und in Zusammenarbeit mit der Stadt erschließen und vermarkten. Die gemeinnützige Siedlungsgesellschaft des Landes Hessen betreibt Ankauf sämtlicher noch benötigter Grundstücke auf eigenen Namen und Rechnung, für die Stadt fallen keine Kosten für den Grundstückserwerb sowie Planung und Erschließung an. Für ihre Leistungen erhebt die HLG erst bei der Veräußerung der entwickelten Grundstücke eine Gebühr.
Bürgermeister Michael Antenbrink freut sich, „dass nun damit begonnen werden kann, die Voraussetzungen zur Ansiedlung von insbesondere großräumigem Gewerbe zu schaffen. Mit der HLG verfügt die Stadt über einen kompetenten und verlässlichen Partner, der als staatliches Unternehmen das Risiko des Projektes für Flörsheim auf ein Minimum begrenzt.“ Markus Schönsiegel, Projektleiter Bodenbevorratung und Kommunalbetreuung bei der HLG, kündigt als einen der ersten Schritte die Einberufung einer Eigentümerversammlung noch vor den Sommerferien an.
Die Stadt Flörsheim am Main verfügt in dem zwischen dem Gewerbegebiet West III und Keramag/Falkenberg gelegenen, 18,6 Hektar großen Gebiet als Eigentümer bereits über 30 Prozent der Fläche. Die Vermarktung des Areals soll in zwei räumlich getrennte Bauabschnitte geteilt werden, die nacheinander zu entwickeln sind. Die Dauer des Gesamtprojekts ist einschließlich Vermarktung mit 15 Jahren angesetzt, wobei für die eigentliche Entwicklung drei Jahre vorgesehen sind. Die Stadt und ihre Gremien behalten während des gesamten Prozessverlaufs stets ihre federführende Rolle und Planungshoheit.
„Ich verspreche mir von der Entwicklung des Gewerbegebietes West V bereits mittelfristig eine spürbare Stärkung des Standortes im regionalen Wettbewerb, die Schaffung neuer Arbeitsplätze und neuer Quellen der Gewerbesteuer, sowie eine aus der Veräußerung des Baulandes resultierende Entlastung des städtischen Haushaltes“, sagt Bürgermeister Michael Antenbrink.